http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/tierquaeler-ersaeuft-junge-buesi-175886

Der Tierquäler hat die toten Büsi neben dem Kanal auf einer Wiese entsorgt. (ZVG)

Was für ein Mensch kann so etwas Grausames tun? «Es macht mich sehr traurig», sagt Tierschützerin Edith Zellweger (57). Aber: «Ich habe bereits eine Idee, wer es gewesen sein könnte.»

Was ist passiert? Am Samstagnachmittag, nach 13.30 Uhr, erreicht Edith Zellweger von der Aktiven Tierschutzgruppe Salez ein Telefon. Am Werdenberger Binnenkanal in Sennwald SG hat ein Passant zwei tote Katzen entdeckt.

Die engagierte Tierschützerin fährt sofort los. Beim Kanal stellt sie mit Schrecken fest: Ein Tierquäler hat zwei höchstens 12 Wochen alte Katzen im Kanal ersäuft und sie dann auf die Wiese gelegt. «Er hat wohl gehofft, der Fuchs holt sie», so Edith Zellweger.

Kopfgeld von 1000 Franken

Sie zögert keine Sekunde und ruft die Polizei. Die rückt aus, fotografiert und protokolliert alles. «Die Regionalpolizisten haben gesagt, dass sie im Fall ermitteln», so die 57-Jährige.

Beim Kanal finden die Polizisten auch einen abgebrochen Ast. «Wir vermuten, dass der Tierquäler damit die Katzen in einem Sack unter Wasser gedrückt hat», sagt die Tierschützerin.

Jetzt hofft sie, dass jemand die Katzen auf den Bildern erkennt und der Tierquäler gefunden wird. Sie setzt sogar 1000 Franken Belohnung für den Hinweis aus, der zum grausamen Tierquäler führt. Hinweise nimmt der Polizeiposten in Gams SG (081 750 37 37) entgegen.

Edith Zellweger ist wütend: «Bei mir kann man Katzen und Hunde kastrieren lassen. Doch offenbar gibt es Leute, die sie lieber einfach so entsorgen.