JA

zur

Abstimmung - Komplementärmedizin vom 17. Mai 2009

 

Leserbrief

Unerklärliche Heilung

Immer wieder wird bestritten, dass Komplementärmedizin wirkt. Vor allem bei schweren Krankheiten soll angeblich nur Chemotherapie helfen. Das stimmt nicht! Vor neun Wochen wurde bei mir Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Das Computertomogramm (CT) zeigte grosse Knoten an. Die pathologische Untersuchung bestätigte den Verdacht. Die Zellteilungsrate wurde mit weit mehr als 50 Prozent ermittelt. Alle Diagnosen und Unterlagen liegen schriftlich vor mir. Die Fachärzte prognostizierten mir ohne Chemo noch eine Lebenserwartung von ein paar Monaten. Sie drängten mich deshalb unverzüglich mit der Chemotherapie zu beginnen. Ich war skeptisch weil ich an die Tierversuche dachte, die mit der Entwicklung der Mittel verbunden waren. Aber auch die Nebenwirkungen waren nicht verlockend. Ich entschloss mich zu einer alternativen Behandlung unter völligem Verzicht auf Chemotherapie. Ich setzte mir eine Frist von einem Monat. Sollte ich in dieser Zeit keinen Erfolg haben müsste ich mich wohl oder übel der Chemotherapie mit allen ihren ungefreuten Nebenwirkungen unterziehen. Ich behandelte mich selbst mit einer Kombination verschiedener alternativer Mittel. Vor zwei Woche erfolgte der zweite Untersuch. Das CT zeigte ein völlig überraschendes Bild. Die kleineren Knoten waren völlig verschwunden und die grösseren viel kleiner geworden. Weder mein Hausarzt noch die Ärzte im Kantonsspital SG können sich das erklären. Mich stört das nicht. Was zählt ist der Erfolg des Zusammenwirkens. Die Schulmedizin hat die einwandfreie Diagnose beigetragen, die Komplementärmedizin die Behandlung. Dieses Miteinander sollte die Zukunft sein.

Deshalb stimme ich aus Überzeugung am 17. Mai mit Ja!

 

Edith Zellweger

Schlossfeldstrasse 4

9465 Salez